Stinkender Storchschnabel

Geranium robertanium

Altes Heilwissen für Körper, Seele und Nervensystem

Stinkender Storchschnabel

Der Stinkende Storchschnabel (Geranium robertianum) gehört zur Familie der Storchenschnabelgewächse und wächst bevorzugt an Waldrändern, Hecken, Mauern, Felsen und auf stickstoffreichen Böden.

Charakteristisch sind sein intensiver Geruch, die behaarten Blätter und Stängel sowie die zarten Blüten, die an den Schnabel eines Storches erinnern. Bei starker Sonneneinstrahlung färben sich die Blätter oft rötlich.

Die Pflanze enthält wertvolle Gerbstoffe, Flavonoide und ätherische Öle, wobei besonders die Wurzel einen hohen Gerbstoffanteil besitzt. In der Volksheilkunde wird der Stinkende Storchschnabel traditionell vielseitig eingesetzt

Der Strochschnabel trägt viele Volksnamen, darunter …

Ruprechtskraut, Robertskraut,  Gottesgnadenkraut, Hexenkraut, Blutkraut, Schnabelkraut, Rotstängelkraut,

Wanzenkraut, Fieberkraut, …

Der Name „Ruprechtskraut“ geht vermutlich auf den heiligen Ruprecht zurück, während „Wanzenkraut“ und „stinkender“ Storchschnabel auf den intensiven Eigengeruch der Pflanze hinweisen.

Wirkung und Anwendung

Der Stinkende Storchschnabel wirkt traditionell

  • zusammenziehend

  • antimikrobiell

  • antiviral

  • antioxidativ

Der Stinkende Storchschnabel findet in der traditionellen Pflanzenheilkunde vielfältige Anwendung – unter anderem bei …

  • Augen- und Halsentzündungen

  • Zahn- und Nervenschmerzen

  • Magenbeschwerden

  • Gelenksentzündungen

  • Hauterkrankungen

  • Unterstützung der Wundheilung

  • Hämorrhoiden

Pflanzenwesen 

Strorchschnabel

Stinkender Storchschnabel

Das Wesen leuchtet tief in dich hinein und spendet dir Trost, Heilung und Reinigung

Öffnung für Heilung

Wissenswertes

 

In der traditionellen Volksheilkunde wird der Stinkende Storchschnabel auch bei Kinderwunsch geschätzt. Hierbei wird empfohlen, das Kraut über einen Zeitraum von etwa drei Wochen als Tee anzuwenden.

Die pulverisierte Wurzel fand zudem traditionell Verwendung zur Unterstützung in Zeiten seelischer Belastung, etwa bei Melancholie, innerer Erschütterung oder nach belastenden Erfahrungen. Das Wurzelpulver wird dabei meist über Brot oder Mahlzeiten gestreut.

Angelina Kronberger - Kräuterspaziergänge, Ätherische Öle, Räucherungen, Achensee / Tirol

Wenn du mehr über die Welt der Kräuter entdecken möchtest, begleite mich gerne bei einem Kräuterspaziergang. 

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